
Aus
SchweizEine Solo-Reise als twentysomething junge Frau mitten im Nirgendwo in den usbekischen Bergen? Aber sicher doch!
Von Bukhara aus ging das Abenteuer mit eigenem Fahrer ins Asraf Village Guesthouse los – und irgendwie wusste ich schon bei der Ankunft, dass diese zwei Tage besonders werden würden. Ein traditionelles Mittagessen als Willkommen, dann Hängematte, Vogelgesang, Kühe und Hühner um mich herum. Entschleunigung pur, wie bei Oma in früher!
Ich hatte noch nie auf einem Pferd gesessen. Der Guide Hotamboy hat mich so ruhig und sicher eingeführt, dass die Angst gar keine Chance hatte und nach dem zweistündigen Practice-Ritt in die Berge schmeckte das drei-gängige traditionelle usbekische Abendessen doppelt so gut.
Am nächsten Morgen wachte ich zu Vogelgesang auf – und dem Kätzchen, das sich in der Nacht still in mein Bett geschlichen hatte.
Tag zwei dann die grosse Tour durch die Berge, ein Eis am Stil für unterwegs, fast vier Stunden auf dem Rücken der Pferde durch die idyllische Landschaft. Das Ziel: ein zweites Homestay mit leckerem Mittagessen zwischen den grünen Wiesen und plätschernden Bächlein. Und dann war der Traum auch schon wieder vorbei und der Driver hat mich nach Samarkand gefahren.
Für Solo-Frauen: Ihr seid hier in den allerbesten Händen. Hotamboy ist Romantiker und hat mir von der Liebesgeschichte mit seiner Frau Dildora und von seiner kleinen Tochter erzählt, die noch kein Jahr alt ist. Man merkt sofort, was für ein Mensch er ist. Ich komme wieder. 🐴